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Platzt Ihnen gleich der Kragen? Mit Energie spielen beim Pferdecoaching

Können Sie sich eigentlich gut selbst beruhigen? Ich meine, so ganz ohne jedes Hilfsmittel, wie z.B. sich Ablenken, Fernsehen oder Rauchen? Was machen Sie, wenn Sie kurz vor dem Explodieren sind? Entlädt sich Ihre Energie nach außen oder implodieren Sie eher?

Ich bewundere unsere Pferde und lerne von ihnen. Je nach Charakter und Herdenposition können Sie extrem schnell mit viel Energie eine hohe Präsenz einnehmen. Vor allem meine ranghohe extravertierte Stute ist darin sehr gut. Aber – und das ist wirklich faszinierend – kann sie sich auch genauso schnell wieder entspannen, den Hals senken und einen Grashalm abzupfen. 

Pferde können uns sehr darin unterstützen, sich selbst besser regulieren zu lernen, also zwischen Anspannung und Entspannung hin- und her zu schwingen. Eine gute Schwingungsfähigkeit zeichnet eine hohe Resilienz aus, also die Ressource, in Extremsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und Erlebnisse gut zu verarbeiten. 

Pferde brauchen Sicherheit. Wenn sie diese vom Menschen geboten bekommen, schließen sie sich gerne an. Pferde, die einen hohen Energiepegel haben, muss ich dort abholen, um sie beruhigen zu können. Ich muss also in einer für so ein Pferd stressigen Situation kurz selbst viel Energie erzeugen, um sie im nächsten Moment aber loszulassen und mich beruhigen. Bei Pferden mit wenig Energie besteht die Kunst dagegen darin, die eigene Energie höher zu fahren, um miteinander in Bewegung zu kommen. 

Wenn wir also in Pferdecoachings und Seminaren mit verschiedenen Pferdepersönlichkeiten arbeiten, können wir unsere eigene Schwingungsfähigkeit überprüfen und erlernen, wie wir schneller gelassen werden oder schneller „in die Pötte kommen“. 

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Zeitmanagement mit Hilfe eines Pferdecoachings

24 Stunden am Tag Zeit zu haben, ist ein Luxus! „Keine‟ Zeit zu haben, ist dagegen eine Katastrophe: Denn die Zeit gehört zu den Dimensionen, an denen wir uns orientieren. Dass wir chronologisch leben, also unser Erleben in ein biographisches Gedächtnis einordnen, ist demnach eine Grenze, die wir positiv besetzen sollten. Es gibt immer ein Davor, ein Jetzt und ein Danach.

Beim Zeitmanagement machen wir oft den Fehler, Aufgaben in ein „Davor‟ und ein „Danach‟ einzuteilen, was dadurch aber auf der Strecke bleibt, ist das „Jetzt‟. Wenn Sie also z.B. Aufgaben in eine Prioritätenliste eintragen, dann gibt es eine erste und mehrere folgende Aufgaben. Die Aufmerksamkeit folgt dabei Ihren Gedanken, d.h., Sie bewegen sich sofort in Richtung Zukunft, während Sie doch im „Jetzt‟ die Liste aufstellen. So gut Prioritäten auch sind, wenn Sie das „Jetzt‟ verlieren, werden Sie sich dennoch gehetzt fühlen.
Zeitmanagement beginnt immer im Jetzt: Was also tun Sie gerade? Die vermutlich richtige Antwort lautet, dass Sie diesen Artikel lesen oder überfliegen. Fragen wir also weiter, mit wie viel Aufmerksamkeit Sie gerade beim Lesen sind. Egal, wie Ihre Antwort lautet, versuchen Sie in diesem Moment noch etwas mehr in die Gegenwart zu kommen.

An dieser Stelle setzt ein Pferdecoaching ein. Das Fluchttier ist immer im Jetzt. Es ist spannend zu erleben, wie schnell sich ein Pferd hochspulen kann, weil es etwas „Gefährliches“ entdeckt hat und wie rasch es sich wieder entspannt dem Grasen zuwendet. Je mehr Sicherheit ein Mensch ihm anbietet, indem er fokussiert mit dem Pferd Aufgaben erledigt, umso mehr kann sich das Pferd fallen lassen und das Jetzt entspannt erleben. Ist der Coachee aber mit seiner Aufmerksamkeit bei anderen Dingen, z.B. bei seinen To-Do-Listen, anderen Menschen, Pferden, dem Wind usw., wird sich auch das Pferd durch andere Dinge ablenken lassen und ggf. sogar die Kontrolle übernehmen. Je mehr der Coachee sich aber auf die Gegenwart und das Zusammensein mit seinem Co-Coach Pferd einlassen kann, desto mehr entsteht eine harmonische Zusammenarbeit. Dieses tiefe Erleben, welches einem Flow gleichkommt, schafft starke innere Bilder.

Nun kann in einem pferdegestützten Zeitmanagement-Seminar weiterhin auch das Aufstellen von To-Do-Listen, das Einüben von rechtzeitigen Pausen und der Umgang mit Unterbrechungen gut mit Pferden simuliert und erlebt werden. Die Abwechslung von Theorie und Praxis am Pferd bekommt dabei eine nachhaltige, weil erlebte Wirkung, die sich im Alltag hervorragend abrufen und umsetzen lässt.

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Systemische Methoden beim Pferdecoaching

In der systemischen Sichtweise wird das Zusammenspiel der verschiedenen Beziehungen in den Blick genommen, wie sie einander bedingen und wie sich Probleme und Lösungen innerhalb des Systems auswirken.
Eine allgemeine Darstellung eines Systems ist das der Positionen „Ich“, „Du“ und „Meta“. Ich wende sie an, wenn es um die generelle Frage geht, wie eine Person sich und andere innerhalb eines Systems wahrnimmt.
Unabhängige Menschen sind z.B. oft gut darin, die „Ich-Position“ einzunehmen und tun sich mitunter schwer, die „Du-Position“ im Blick zu haben. Personen in helfenden Berufen haben häufig eine starke Wahrnehmung der „Du-Position“, mitunter fällt es ihnen dagegen schwer, die eigenen Bedürfnisse zu benennen. Andere sind besonders gut in der Beobachtung, was zwischen „Ich“- und „Du-Position“ passiert, haben aber weniger Kontakt zu sich selbst oder zu dem anderen.
Im Pferdecoaching lasse ich diese Positionen zunächst ohne Pferd aufstellen. Dann werden die einzelnen Positionen wie in der Arbeit mit Bodenankern eingenommen. Jetzt kommt es auf Haltungen, Körperspannungen, Gefühle und Bilder an. Verstärkt werden diese nun noch, wenn der Coachee das Pferd dazu nimmt. Dabei kann frei oder an der lockeren Longe gearbeitet werden. Das Pferd verhält sich zu dem, was der Coachee auf der jeweiligen Position ausdrückt, z.B: durch Zu- oder Abwenden, durch Verstellen des Blicks auf eine andere Position, durch deutliche An- oder Entspannung, durch Interesse oder Langeweile etc.
Nun hat der Coachee die Möglichkeit, seine Haltung in der jeweiligen Position zu verändern und wird vom Pferd wiederum ein sofortiges Feedback bekommen.
Zurzeit arbeite ich mit einer hochsensiblen Unternehmerin an diesen Wahrnehmungspositionen. Bei ihr geht es darum, die „Ich-Position“ immer wieder zu stärken, um sich nicht selbst zu verlieren, indem sie immer wieder auf die „Meta-Position“ hinaustritt, um sich neu zu sortieren. Matou, ein großer Fuchswallach, stellt sich dabei im Pferdecoaching immer mal wieder in den Weg, sodass der Blick auf eine andere Position verstellt ist, oder ist nicht so bei der Sache. Er fordert seinen Coachee auf, wieder mehr bei sich anzukommen. Als ihr das gelingt, ist auch das Pferd wieder ganz bei ihr.

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Das Wichtigste beim Lernen: die Pausen, auch beim Pferdecoaching

Wir lernen ein Leben lang! Unser Gehirn ist darauf angelegt, neue Verknüpfungen einzugehen und diese bei wiederholtem Handeln zu festigen.

Am besten lernen wir in einem mittleren, wachen Erregungsniveau. Sind wir zu entspannt oder zu müde, lernen wir genauso mühsam, als wenn wir zu erregt oder angespannt sind.

Befinden wir uns in diesem mittleren wachen Erregungszustand, sind die verschiedenen Gehirnareale optimal miteinander verknüpft – Gelerntes wird mit „Zeit und Ort“ versehen und in unserem biographischen Gedächtnis ganzheitlich gespeichert: Was habe ich gedacht?, getan?, gefühlt? und welche Körpersensationen hatte ich dabei?

Außerdem haben wir in diesem mittleren Bereich den Zugriff auf die ganze Bandbreite unserer Ressourcen.

Doch übersehen wir oft das Wichtigste: Um in diesem optimalen Lernbereich zu sein und zu bleiben, sind Pausen schon nach kurzer Zeit wesentlich. Damit meine ich nicht die 15_Minuten_Frühstückspause oder die 30_Minuten_Mittagspause. Es sind die Mini_Pausen nach einer geglückten Herausforderung: Hände weg von der Tastatur, Stift fallen lassen etc., den Körper spüren, ggf. Anspannungen loslassen, durchatmen, Augen schweifen lassen – fertig!

Ich lerne das immer mehr bei der Ausbildung meines Pferdes: Ein paar geglückte Tritte, eine gut ausgeführte Übung, ein guter Übergang in die nächste Gangart führen zu sofortigem Lob und einer kurzen Pause (die übrigens das größte Lob für das Pferd bedeutet). Das Pferd darf das Neue verarbeiten und kurz ausruhen und ist beim nächsten Mal noch motivierter bei der Sache.

Ich muss mir auch verkneifen, Dinge noch mal und noch mal zu machen, weil sie so gut klappen. Wenn es gut geklappt hat, höre ich sofort auf und mache danach etwas anderes, wenn ich nicht sowieso das Training beende.

Beim Pferdecoaching fällt mir auf, wie schwer genau diese Dinge meinen Kunden fallen: Aufhören, wenn es „am Schönsten ist“, rechtzeitiges Loben (innerhalb von 1–2 Sekunden, sonst bekommt das Pferd keine Verknüpfung hin) und kurze Pausen nach einer Übung. Dabei ist es für Pferd wie für Mensch so wichtig, mit einem guten Gefühl ein Training zu beenden und schon am Ende Lust zu haben, wieder miteinander zu arbeiten und Neues zu lernen.

Als ehemalige Lehrerin hätte ich mir gewünscht, früher von hirnbiologischen Vorgängen Kenntnis gehabt zu haben. Wenn Sie ganzheitlich für sich oder Ihre Mitarbeiter*innen etwas über Pausen lernen wollen, buchen Sie gerne ein Pferdecoaching zu diesem Thema!

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Burnout-Prävention mit Hilfe eines Pferdecoachings

„Seit einiger Zeit mache ich bei Frau Schröder ein Pferdecoaching; ich wurde durch eine gute Bekannte darauf aufmerksam gemacht.

Jeder Termin zeigt mir, wie angespannt ich bin, und gleichzeitig merke ich bei den Übungen mit Genara, wie ich an ihr lerne, meine Grenzen wahrzunehmen, Verantwortung zu tragen, für mich positiv zu sorgen. Ich fange an, mir im Alltag Dinge von ihr abzugucken. Genara spiegelt mich sehr deutlich und ist unendlich geduldig. Es ist nicht immer leicht, da ich in dem Moment nicht verstehe, was falsch läuft, aber hilfreich. Genara hält mich wachsam und gibt mir Zeit, Neues zu lernen und zeigt mir einfach auch, wo ich noch an mir arbeiten muss.

Dieses Pferdecoaching hilft mir, vieles zu sortieren und mit meinen begrenzten Kräften umzugehen. Ebenso und sehr empfehlenswert ist auch die Nachbesprechung des Coachings mit Frau Schröder. Ich finde, beides gehört zusammen.

Manches konnte ich durch Genara schon lernen, und ich hoffe, dass ich durch sie noch einiges mehr in meinem Leben in einer guten Art und Weise bewältigen kann. Insbesondere kurz nach unseren Terminen entsteht so ein befreiendes Gefühl, das mich atmen lässt und mir Ruhe gibt, gerade auch in Momenten, wo ich total aufgewühlt und aufgeregt bin.“

Y.L., Erzieherin aus Berlin
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Schnupperangebot: Pferdegestütztes Coaching

„Bevor ich zum Treffen fuhr, hatte ich mir auf der Liste das Thema „Vertrauen & Kontrolle“ ausgesucht.

Ich fand es erst einmal aufregend, mit einem mir völlig fremden Pferd Genara beim pferdegestützten Coaching zu arbeiten. 
Aber wir groovten uns beide erstaunlich schnell ein miteinander.

Als ich dann mit Genara arbeitete, kam es zu einem Moment, wo ich deutlich wahrnahm, dass ich jetzt gefordert bin, zu glauben, dass sie tun wird, was ich möchte, dass meine innere Vorstellung ausreichten würde. Es gab Momente wo ich quasi mit/an ihr übte, dass ich ihr vertrauen kann und sie mir vertraut – Letzteres bekam ich als auch Feedback von ihrer Besitzerin, da sie sie besser kennt.

Genara ist wunderbar willig, feinfühlig, freundlich, neugierig. Es machte mir wirklich Freude, mit ihr arbeiten zu dürfen.

Und feine, voll treffende Sätze bzw. Fragen von Sabine Schröder halfen mir, die einzelnen Momente wahrzunehmen, zu reflektieren und mitzunehmen – sehr wertvoll. Ich finde das sehr angenehm, weil es wenig, aber bedeutsam ist. In einer Gesprächssitzung wird mir das viele Reden manchmal zu viel. Und mit dem Pferd steht es auch gleich in einem Erfahrungsmoment, an den ich mich dann besser erinnern kann. Ich kann diesen Moment mir bildlich vor Augen führen und nachspüren – dazu ein Beispiel:

Ich sehe mich innerlich, wie ich mit Genara im Rundzelt stehe und mit ihr losgehen will. 
Leider steht sie mir quasi im Weg. 
„Machen sie es sich manchmal schwer im Leben?“ – GRINS, ja, genau so ist das dann. Genauso fühlt sich das dann an. Irritation, Unsicherheit, Suchen … 
Das scheint so kompliziert in dem Moment. Und dann diese simple Lösung. Umdrehen, woanders hinschauen. Dort entlang komm ich genauso zu meinem Weg, den ich gehen will.

Es gäbe noch mehr von dieser einen Sitzung zu erzählen. Die Zeit war für mich viel zu schnell vorbei.

Fazit: Empfehlenswert! Wertvoll!
Danke Genara und Frau Schröder!“

P.C., Berlin
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